13.-18.03.2018 Side Hotel „The Sense de Luxe“

Ankunft-Tag 1

Wir haben 5 Tage Side mit All-Inclusive im 5 Sterne Hotel gebucht. 

Da wir in der Nebensaison fahren, ist es auch sehr günstig. Wir buchen pauschal, inklusive Flug und Hotel bei FTI. Bei Check24 bekomme ich dann noch 50 Euro zurück. Das mit dem Reisevergleich und den Gutscheinen bei Check24.de klappt wirklich gut. Probiert es doch einfach aus.

Unser Hinflug geht mit SunExpress um 12:25 Uhr ab Tegel. SunExpress ist auch absolut pünktlich, so dass wir nach etwa 3,5 Stunden in Antalya landen.

Was wir hassen, ist das ewige Warten im Bus bis alle endlich da sind. Natürlich fehlt eine Person, die dann aber auch nach längerem Warten nicht mehr kommt.

Danke Lieselotte aus Leipzig.

Bis zu unserem Hotel brauchen wir knapp eine Stunde. Das „The Sense de Luxe“ hat 5 Etagen und ist nicht ganz so groß wie viele andere hier. Trotzdem lieben wir eigentlich eher kleinere familiäre Hotels. Aber für 5 Tage hat dann der Preis und die Inklusiv-Leistungen den Ausschlag gegeben. Glücklicherweise gibt es bis 20:30 Uhr Abendessen und wir schaffen es gerade noch. Anschließend gehen wir noch an die Bar. Müssen ja das Getränkeangebot checken. Raki und Baileys schmecken gut. Das werden ja lustige 5 Tage werden :-)

Tag 2

Da es in der Türkei 2 Stunden Zeitunterschied sind, müssen wir uns erst daran gewöhnen, nicht zu spät aufzustehen. Das Wetter ist schön, etwa 20 Grad und sonnig. Deshalb entscheiden wir uns auf der Promenade bis zur Altstadt von Side zu laufen. Von unserem Hotel brauchen wir etwa 45 Minuten. Die Promenade haben sie sehr schön ausgebaut, so dass man die ca. 4 km bequem spazieren kann.

In der Altstadt gibt es viele Gassen mit den üblichen türkischen Geschäften. Wer in der Türkei schon mal war, weiß, was ich meine. T-Shirts, Hemden, Pullover, Jeans ..., Lederwaren, Taschen ..., Optikerläden, Juweliergeschäfte.

In der Vorsaison ist es noch sehr angenehm ruhig und man kann sich problemlos umschauen. Heute kaufen wir aber noch nichts. Erst mal die Angebote checken. Die Altstadt bietet auch einige historische Gebäude, wie den Apollon-Tempel und das Theater. Letzteres kostet Eintritt. Auch der Hafen ist sehr sehenswert. Nicht groß, aber gemütlich.

Anschließend geht es wieder zurück. Im Hotel angekommen, merkt man, dass man sie Sonne wieder unterschätzt hat. Im Nacken und am Hals sind wir etwas rot geworden. Heute ist unser erster Tag mit Mittagessen. Das Angebot ist gut. Man findet genügend verschiedene Sachen. Das Problem ist nur, dass man von allem probieren möchte. Das wird eine Schlemmerwoche !

An unserem Pool ist es sehr leer, so dass wir uns von der langen Wanderung erholen und die Sonne genießen. Das Wasser im Pool ist noch sehr kalt, so dass ich nur maximal 5 Minuten im Wasser aushalte und mich dann wieder aufwärmen muss.

Das Abendessen ist sehr gut. Wir geben dem Kellner auch etwas Trinkgeld, was sich die nächsten Tage auszahlen wird. Wir bekommen immer sofort einen schönen Tisch zugewiesen und immer volle Gläser ohne zu fragen.

Am 3. Tag ging es dann vormittags in die andere Richtung. Vor einigen Jahren waren wir schon einmal in Side. An unserem damaligen Hotel dem Sidekum sind wir auch vorbei gekommen. Insgesamt sind wir ca. eine halbe Stunde gelaufen. Daran erkennt man, dass Side eigentlich ein Zusammenschluss mehrerer kleiner Orte ist. Wenn man also ein Hotel in Side bucht, sollte man genau darauf achten, wo genau sich das Hotel befindet. Ich schätze mal, dass ca. 10km oder mehr als Side angeboten werden.

Zurück im Hotel testen wir den Spabereich mit Innenpool und Sauna. Leider ist in unserem Hotel zur gleichen Zeit eine Konferenz der türkischen AOK. Deshalb ist die Sauna ab 17:00 Ihr voll mit Kongressteilnehmer. Dadurch ist es nicht sehr entspannend, da laut und voll mit Männern. Türkische Männer gehen nur bekleidet in die Sauna.

Beim Abendessen werden wir gleich am Eingang von “unserem“ Kellner begrüßt und platziert. Das Essen ist wieder so lecker, dass wir uns kaum zurück halten können. Egal, es ist Urlaub. Zu Hause ist wieder Diät angesagt.

Am 4. Tag kaufen wir noch etwas Klamotten ein. Wir hätten doch mit 2 Koffern anreisen sollen. Da aber bei der Anreise alles in einen großen Koffer und einem kleinen Handgepäckkoffer gepasst hat, haben wir uns gegen einen 2. großen Koffer entschieden. Nachmittags geht es wieder an den Pool für 2 Stunden. Am Samstag haben wir einen Ausflug an den Green Lake und nach Manavgat bei unserem Reiseveranstalter FTI gebucht. Aktuell kostet dieser Ausflug nur 39 Euro, anstatt der 69 Euro im Sommer. Wir werden gegen 8:30 Uhr vom Hotel abgeholt. Mit einem Kleinbus geht es in die Berge zum Sammelplatz. Nach etwa 30 Minuten warten an (in) einem Textil-Shop geht es in die Jeeps auf unsere Rundtour. Insgesamt sind wir 6 Jeeps mit jeweils 10 Personen. Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir nicht so viele werden, aber was soll man machen. Angeblich sind es im Sommer 10-12 Jeeps pro Tour.

Als erstes geht es am Manavgat-Fluß entlang. Der Fluß wurde zweimal mit einer Mauer gestaut. Damit wird die Trinkwasserversorgung sichergestellt und gleichzeitig Strom erzeugt. Leider musste dadurch auch ein kleiner Ort fast komplett umgesiedelt werden. Angeblich wohnten hier mal 2500 Einwohner, von denen nicht mehr so viele zu sehen sind. Viele alte Gebäude sind heute nicht mehr bewohnt, wie dieses Steinhaus und das ehemalige Restaurant.

Am besten sieht noch die Moschee aus. Diese schauen wir uns auch an. Die Schuhe muss man natürlich ausziehen und Frauen müssen ihre Haare bedecken. Bei Männern ist das nicht notwendig. Da kann man noch bezüglich Gleichberechtigung was tun (in den nächsten 100 Jahren). Wenn man die Häuser sieht und wie die Leute selbst im 21. Jahrhundert immer noch leben, kann man verstehen, warum so viele nach Mitteleuropa kommen.

Anschließend fahren wir an den oberen Stausee und genießen den Blick aufs Wasser und das Taurusgebirge (oder auch das westliche Himalaja genannt).

Mittlerweile ist es 13 Uhr und wir bekommen Hunger. In einem privaten Garten wird Gehacktes gegrillt mit Fladenbrot mit Salat, Tomaten und Zwiebeln. (Ein Döner vom Türken in Berlin schmeckt besser. Und das, obwohl scheinbar fast alle Türken schon einmal in Deutschland waren.) Leider hier wieder die Massenabfertigung! Nachdem alle fertig sind, geht es Richtung Manavgat. Wir wussten gar nicht, dass Manavgat so groß ist. Am Fluß liegen mehrere Ausflugsboote. Wir besteigen eines und es geht los, den Fluß bis zum Meer hinab. Unterwegs sehen wir viele Piratenschiffe, die hier für die Saison fit gemacht werden und später wahrscheinlich ans Meer für Ausflüge gebracht werden. Die Bedienung an Bord ist auf Zack. Wir bestellen ein Bier und ein Magnum-Eis. Der Preis ist in Ordnung.

Zurück an der Anlegestelle warten die Jeeps auf uns und es geht zurück zum Hotel. Gegen 16:30 Uhr sind wir wieder im Hotel. Im Großen und Ganzen war der Ausflug in Ordnung. Wir haben einiges gesehen und gehört von Land und Leute. Aber eben eine organisierte Tour mit vielen anderen Leuten.

Heute ist Sonntag (Tag 5), unser Abreisetag, und es geht sehr früh zurück. Wir werden schon um 5:35 Uhr vom Hotel abgeholt, der Flieger geht um 10:00 Uhr. Die viele vertrödelte Zeit nervt etwas. Aber wir hätten heute sowieso nichts mehr machen können.

Der Rückflug ist pünktlich. SunExpress kann man guten Gewissens weiterempfehlen. Leider gibt es an Bord nichts umsonst zu Essen und Trinken, aber das ist mittlerweile ja bei fast allen Fluggesellschaften der Fall.

Die 5 Tage für 350 Euro pro Person waren gut angelegtes Geld für eine kurze Auszeit vom Alltag. Hinzu kamen noch ca. 100 Euro für Klamotten.

(Meine Mails habe ich natürlich trotzdem jeden Tag gelesen.)