Georgia-Florida-Rundreise 2014 (23.06.-11.07.2014)

In Florida waren wir schon mehrmals. Auch diesmal haben wir eine Villa für eine Woche gebucht. Diesmal in Port Charlotte.Da uns nur Florida zu wenig ist, werden wir mit dem Mietwagen in Atlanta starten. Dann soll es nach New Orleans gehen und den Panhandle entlang nach Osten.Geplant war der Urlaub zu viert. Leider hat sich privat was geändert, so dass wir nur noch zu dritt reisen werden. Dadurch kommen wir auch sicherlich bequem mit einem normalen Auto (Nissan Altima o.ä.) hin und müssen nicht die teure große Version nehmen. Das Auto haben wir über AutoEurope bei Dollar gebucht. Preis 454 Euro mit Premium Schutz und vollgetankt plus Einwegmiete(ca. 300 USD) vor Ort da wir nicht in Florida starten und enden. 


Diese Tour wollen wir in den 18 Tagen abfahren.
Unser Flug startet am 23. Juni 2014 von Tegel.Der Hinflug geht über Chicago nach Atlanta.Zurück dann von Miami nach Tegel.

Folgende Hotels haben wir gebucht:

23.06.2014 Flug von Berlin nach Atlanta über Chicago

Weil wir nicht nur durch Florida wollten, haben wir uns Atlanta als Start für unsere Rundreise ausgesucht.
Heute ging der Flieger (Air Berlin) um 10:00 Uhr in Tegel los. Alles war pünktlich.
Da ich am Sonntag zeitig per WebCheckin die Plätze gebucht habe, sitzen wir auch vorn in der 2. Reihe. Leider erwies sich dies als "Volltreffer". Unsere vorderen Nachbarn machten Stunk und bestanden unbedingt auf einen Liegeplatz, weil sie behindert sind.
Das war für Janine mit ihren Knieproblemen natürlich nicht akzeptabel. Wir holten die Stewardess und beschwerten uns. Das half aber nur etwas. Ständig wurde sich im Sitz nach hinten geworfen, um es uns zu zeigen. Es hieß also ruhig Blut bewahren. Wir haben Urlaub.
Wir kamen in Chicago pünktlich an.

Die Immigration war nun noch unkomplizierter. Man konnte sich selber einbuchen. Mit Fingerabdrücke und Foto. Dazu gab es mehrere Computer. Es gab nun nur noch die obligatorischen Fragen zum Zweck und Ziel der Reise.
Unser Anschlußflug nach Atlanta war unpünktlich. Obwohl dieser vor ca. 2 Monaten schon um 2 Stunden verschoben wurde, kam nun noch eine weitere Stunde dazu. Also insgesamt etwa 5 Stunden warten.
Vielleicht hätte ich lieber die Harley nehmen sollen.

Aber auch das schafften wir.
In Atlanta klappte alles perfekt. Für den Mietwagen mussten wir die noch offene Einwegmiete bezahlen. Den Florida-Mautpass wollte ich erst mal noch nicht. Das müssen wir aber noch sehen, ob ein Barzahlen an jeder Mautstelle überhaupt geht.
Schnell das erste Hotel ins Navi eingegeben und los ging es nach Stone Mountain ins Best Western.
Mittlerweile war es hier schon 22:00 Uhr, so dass wir auch fertig waren und gleich schlafen gingen.

Heute: 50 km
Gesamt: 50 km

24.06.2014 Atlanta (GA)

Wir sind kurz vor 07:00 aufgestanden. Die Betten waren gut, so dass wir auch fit für den Tag waren.
Das Frühstück im Best-Western schmeckte. Es gab Waffeln, Rührei, Toast, Bagels, viele Sorten Cornflakes, Joghurt, Obst, Kaffee und Säfte. Also eigentlich kein amerikanisches Frühstück.
Dann ging es los nach Atlanta Downtown. Wir kamen zügig durch, da die Straßen noch frei waren. Zuerst waren wir im Georgia Aquarium. Eigentlich bin ich ja kein Zoo-Typ, das Aquarium war aber sogar etwas für mich. Es soll das größte Aquarium der Welt sein. Man hat sich sehr viel Mühe gegeben. Es gab natürlich viele Fische. Neben vielen Bunten auch 10 Meter lange Haie, viele große Rochen, Seepferdchen, Pinguine, Belugawale und Seesterne.

Die Delphinshow war besonders gut gemacht. Es war mehr ein Musical. Mit Lichteffekten war die Show sehr kurzweilig und interessant. Die Delphine zeigten super Kunststücke.
Die fast 39 Dollar pro Person haben sich in jeden Fall gelohnt.
Das Aquarium liegt am Centennial Park.

Anschließend ging es in die "World of Coca-Cola".

Mit meinem Mitarbeiter-Ausweis bin ich umsonst reingekommen und die anderen beiden Karten waren nur halb so teuer. Also keine 16 Euro, sondern für uns 3 nur insgesamt 16 Euro.
Das Geheimnis der Formel wurde uns leider nicht verraten, obwohl wir im Tresor waren.

Der Einstiegsfilm war sehr emotional. Genau das ist das Geheimnis von Coca-Cola. Man berührt die Menschen, indem man positive Erlebnisse mit Coca-Cola verbindet.
Am Ende konnte man die vielen Getränke aus jedem Kontinent probieren. Manche waren lecker und einige gewöhnungsbedürftig.

Der 3D-Film war gut gemacht mit vielen coolen Effekten.

Am Ende musste man natürlich durch den Shop. Auch wir haben 2 Kleinigkeiten gekauft (gab sogar 25% Rabatt für Mitarbeiter).

Anschließend liefen wir zum Underground-Shoppingcenter und haben uns die Häuser auf dem Rückweg angeschaut.

Zurück zum Hotel ging es leider nicht mehr so schnell wie früh.
Bei Walmart haben wir unsere obligatorische Kühlbox für die Rundreise und einige Getränke besorgt.

Leider hat es abends geregnet, so dass wir den geplanten Besuch der Lasershow im StoneMountain-Park nicht durchführen konnten, wird auf morgen verschoben.


Heute: 64 km
Gesamt: 114 km

25.06.2014 Atlanta (GA) nach Montgomery (AL)

Heute haben wir den Stone Mountain Nationalpark nachgeholt. Das Wetter war heute früh super sonnig bei 25 Grad, so dass wir einen Besuch problemlos wagen konnten. Da die Seilbahn erst um 10:00 Uhr aufmacht, wir aber schon um 09:00 Uhr da waren, haben wir den Berg zu Fuss bestiegen. Dazu gibt es einen Walk-On Trail mit dem man etwa 2 km zu Fuss bis ganz nach oben kommt. Es war schon sehr warm, so dass wir richtig gut ins Schwitzen kamen. Der Ausblick oben war herrlich, obwohl es etwas diesig war. Bei gutem Wetter ist die Sicht sicherlich noch viel besser. Nach ca. einer halben Stunde waren wir oben und mussten uns erst mal ausruhen. Der Abstieg war danach locker.

Für den Eintritt bezahlt man 10 Dollar.
Danach ging es dann ca. 260 km weiter nach Montgomery, unserer Zwischenstation nach New Orleans. Unterwegs machten wir kurz bei Subway einen Stop um uns zu stärken.
Das Hotel liegt etwas außerhalb von Montgomery. Das ist aber total egal, da der Ort meiner Meinung nach nichts zu bieten hat. Nach 20 Minuten hatten wir alles gesehen und fuhren zum Hotel zurück. Dort genossen wir den Pool, den wir ganz für uns alleine hatten.
Aktuell haben wir 33,5 Grad Celsius.
Da schmeckt das Bier am Pool umso besser.
Mal sehen, wo wir nachher noch was zum Abendessen bekommen.

Wir waren gegen 17 Uhr in einem großen Einkaufscenter. Haben aber nichts gefunden. Da wir danach hungrig waren, haben wir uns einen Chinesen in der Nähe gesucht. Danach ging es ins Hotel.

Heute: 370 km
Gesamt: 484 km

26.06.2014 Montgomery (AL) nach New Orleans (LA)

Heute hatten wir eine etwas längere Tour vor uns. Bis New Orleans sind es etwa 500 km.
Deshalb sind wir zeitig aufgestanden und nach dem Frühstück um kurz vor acht los.
Unterwegs gab es einige Regenschauer, bei 24-30 Grad.
Das Fussballspiel USA gegen Deutschland haben wir in der ersten Halbzeit im Radio verfolgt. Für die zweite Halbzeit sind wir unterwegs in ein Hotel gefahren und haben dort mit einigen Amerikanern das 1:0 gesehen. Groß zu jubeln haben wir uns aber verkniffen. ;-)

Gegen halb zwei waren wir dann in New Orleans im Hotel. Geplant hatten wir eigentlich hier 3 Tage zu bleiben. Nach der ersten Besichtigung der Stadt haben wir es uns aber anders überlegt und haben an der Rezeption auf 2 Übernachtungen reduziert.
Die 2 Tage sollten für eine Fahrt zu den Plantagen, einer Tour mit dem Mississippi-Dampfer und einer kompletten Stadt-Tour reichen.
Damit wollen wir morgen fahren.

Überrascht waren wir von der Bourbon-Street. Dies ist eine reine Vergnügungsmeile mit vielen Bars mit Musik und leichten Mädchen (selbst am hellerlichten Tage). Ansonsten ist die Stadt sehr laut, interessant, aber auch nicht unbedingt sauber. Sehenswert sind aber schon die Häuser im French-Quarter.

Abends haben wir noch schnell ein neues Hotel in Gulfport am Wasser gebucht. Da es dummerweise genau eine Übernachtung von Samstag zu Sonntag ist, leider etwas teurer. Aber so können wir wenigstens schon einen Strandtag machen.

Heute 526 km
Gesamt 1010 km

27.06.2014 New Orleans (LA)

Heute haben wir unsere Plantagentour vor.
Entlang des Mississippi gibt es nördlich von New Orleans mehrere Plantagen, die man besichtigen kann. Da es letzte Nacht bis heute früh geregnet hat, macht es Sinn sich heute die Plantagen anschauen, da dann ein weiterer Schauer nicht stört.
Laut Reiseführer gibt es mindestens 6 Plantagen, die man besuchen kann. Natürlich werden wir uns nicht alle anschauen.
Wir machen uns zeitig auf den Weg und fahren die östliche Seite des Mississippi hoch.
Unsere erste Plantage heißt Destrehan Plantage. Diese schauen wir uns aber nur von außen an. Am beeindruckendsten sind die vielen 100 Jahre alten Bäume..

Der nächste Stop ist die Houmas House Plantage. Hier machen wir die Führung mit.
Uns werden viele Details des Hauses erläutert. Vor allem gab es Informationen zur Geschichte, den vielen Besitzern und deren Leben. Leider war unser Englisch nicht so gut, dass wir alles verstanden haben.
(Preis 26 USD pro Person)
Dieser Baum ist über 500 Jahre alt.

Die Führung.

Hat jemand eine Idee was das sein soll? Denkt an die Frauen und deren Kleidung von damals. Schwierig diese schnell auszubekommen ;-)

Anschließend ging es weiter nach Baton Rouge der Hauptstadt von Louisiana. Viele Sehenswürdigkeiten gab es nicht. Deshalb machten wir uns dann auch gleich wieder auf die Rückfahrt am westlichen Ufer des Mississippi.
An der Oak Alley Plantage gibt es neben dem Herrenhaus auch die Unterkünfte der Sklaven zu sehen. (Preis 20 USD, die wir uns aber nicht gegönnt haben, sondern durch den Nebeneingang nur kurz reingeschaut haben).

Insgesamt sind es bis Baton Rouge etwa 150 km, die man auch wieder zurück muss.
Ich denke, dass der Besuch nur einer Plantage reicht. Die Oak Alley würde ich am umfassendsten einschätzen.
Hier eine gute Übersicht über alle Plantagen in dieser Gegend.
http://www.neworleansplantationcountry.com/

Zurück in New Orleans ging es dann zum Abendessen ins Mother's Restaurant, einem Tip von meinem Kollegen aus Atlanta.

Das Mother's ist ein einfaches Restaurant mit guten Preisen und schneller Bedienung, wo man auf jeden Fall mehr als satt wird. Lecker war es auch. Das Mother's liegt an der Poudras Ecke Tchoupitoulas St.
Als wir gerade drin waren, begann draußen ein Wolkenbruch runter zu kommen.
mothersrestaurant.net
Danach sind wir noch durch das Frenchquarter geschlendert. Die Royal-Street ist auch im Dunkeln sehr sehenswert. Die Bourbon-Street ist eher etwas für die Feierlustigen. Wem der Ballermann am Abend zu ruhig ist, sollte hier her kommen.

Heute 364 km
Gesamt 1374 km

28.06.2014 New Orleans nach Gulfport (MS)

Heute ist unser letzter Tag in New Orleans. Wir hatten ja unsere Übernachtung im Hotel auf 2 Tage reduziert, weil wir dachten, dass 3 Tage in NO zu viel sind. Mittlerweile denken wir etwas anders darüber. Dennoch werden wir New Orleans nicht zu unserem Favoriten erklären. Es ist uns einfach (besonders im French-Quarter) zu dreckig. Dennoch sollte man sich auf einer Rundreise diese Stadt nicht entgehen lassen. NO hat schon was.
Wir checken also zeitig aus und machen uns auf dem Weg zum Hafen, weil wir ja heute mit dem Schaufelrad-Dampfer "Natchez" fahren wollen. Zum Parken nehmen wir wieder unser bisher günstiges Parkhaus der letzten 2 Tage. Bisher haben wir "nur" 10 Dollar bei unter 4 Stunden gezahlt. Ich nehme es vorweg, heute am Samstag werden wir "30 Dollar" zahlen, was wir aber vorher nicht wussten. Auch das ein Manko, was man in New Orleans bedenken muss.

Da wir noch Zeit haben, schlendern wir bei etwa 30 Grad und gefühlter 90% Luftfeuchtigkeit am Hafen lang und schauen uns Geschäfte und den Frischemarkt an.

Wir kommen auch an einem Cafe (Du Monde) vorbei, an dem mindestens 50 Leute draußen noch anstehen, obwohl es drinnen schon total voll ist. Wir hören später auf dem Boot, dass es sehr angesagt sein soll.

Für das Boot habe ich Rabatt-Coupons, so dass wir die Karten 5 Dollar billiger p.P. bekommen. Somit zahlen wir nur 70,50 Dollar.
Die Frau dort oben spielt auf einer Dampf-Orgel.

Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden. Es gibt viele Informationen zu den Sehenswürdigkeiten am Ufer und über die Probleme und Lösungen des Hochwassers.

Am Ende der Fahrt sehen wir auch das große Einkaufszentrum am Hafen, was wir bis dahin gar nicht kannten. (Peinlich). Also klar, was wir anschließend noch machen (müssen).
Neben Mittagessen bekommen wir auch etwas in den Geschäften zu kaufen.

Danach geht es dann nach dem Bezahlen des Parktickets (ich kann es immer noch nicht glauben) weiter in unser neu gebuchtes Hotel nach Gulfport.
Die Fahrt geht schnell und wir fahren nach dem Einchecken schnell noch ans Meer. Das Wetter bleibt trocken und heiß. Leider ist das Wasser so flach hier, dass baden keinen Spass macht. Und das bei 10 km hellem Sandstrand.
So das war's für heute. Unser Hotel ist super. War eine gute Wahl (Fairfield Inn).

Heute:  179 km
Gesamt:  1553 km

29.06.2014 Gulfport nach Pensacola (FL)

Heute führte es uns weiter Richtung Osten nach Florida. Wenn man mal von Chicago absieht, haben wir dann 5 Bundesstaaten bereist. Georgia, Alabama, Lousiana, Mississippi und Florida.
Heute wollen wir endlich mal einen Strandtag machen. In Pensacola Beach werden wir den mit Sicherheit haben. Bereits um 9:00 Uhr als wir losfahren, ist der Himmel blau bei 27 Grad Celsius. Unterwegs kommen wir durch Mobile (AL). Neben ein paar Hochhäusern gibt es hier aber weiter nichts Sehenswertes. Also wird es nur ein kurzer Stopp und weiter geht's. Kurz nach 12 kommen wir im Hotel an. Die Zimmer sind leider noch nicht fertig, so dass wir die Koffer im Auto lassen und weiter fahren. Wir haben uns noch eine Empfehlung für ein Fischrestaurant am Strand geben lassen.
Wie bei allen guten Gaststätten stehen die Leute bereits draußen an. Man bekommt einen Pieper, der einen informiert, dass man nun dran ist. Wir wollten eigentlich draußen sitzen, entscheiden und dann aber um, da es einfach zu warm ist (33 Grad).
Das Essen war super. Ich esse Fisch, meine beiden Mädels natürlich Schrimps.
www.peglegpetes.com

Anschließend lassen wir unser Auto stehen und gehen rüber zum Strand. Richtig feinkörniger weißer Sand. Auch das Wasser ist super.

Nach etwa 3 Stunden fahren wir weiter. Ohne Schirm ist es doch zu warm.
Weiter in Pensacola Beach geht die Straße noch zum Fort Pickens.
Bevor man dort hinkommt, muss man leider wieder mal löhnen (8 Dollar).
Interessante Kanonen und Gebäude.
http://www.nps.gov/guis/photosmultimedia/index.htm

Heute:  291 km
Gesamt:   1844 km

30.06.2014 Pensacola nach Lake City (FL)

Heute haben wir eine längere Autofahrt vor uns.
Wir wählen nicht die direkte Tour über die Autobahn, sondern erst mal an der Küste entlang bis Panama City. Aber auch Panama City hat außer Strand nichts zu bieten.
Unterwegs kommen wir durch Destin einem typischen Urlaubsort, wie man ihn auf den Kanaren findet. Es gibt viele Hotels, Geschäfte und einen Wasserpark.
Hinter Panama City geht es wieder zurück auf die I-10. Somit haben wir noch etwa 350 langweilige Kilometer vor uns. Die Temperaturen steigen bis auf 35 Grad in Tallahassee an, der Hauptstadt von Florida.
In Lake City kommen wir gegen halb fünf an, so dass wir das Spiel Deutschland gegen Algerien ab der zweiten Halbzeit im Hotel sehen konnten. Trotz vieler Torchancen hat Deutschland erst in der Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Das wird an den Kräften zehren. Mehrere Spieler haben Muskelkrämpfe und müssen raus.
In Lake City kann man auch nicht viel sehen. Im Shoppingcenter werde ich an der Kasse sogar gefragt, was ich hier mache. Die Frage habe ich zuerst nicht ganz verstanden. Sie wollte wissen was ein deutscher Tourist hier in der Einöde macht. Sie selber würde hier auch nicht sein, wenn sie nicht wegen der Arbeit hier sein müsste.
Im Hotel zurück springen wir in den Pool und lassen den Tag ausklingen.
Morgen geht es in den Okefenokee-Swamp, einem Naturschutzgebiet.

Heute:  505 km
Gesamt:  2349 km

01.07.2014 von Lake City nach Savannah (GA)

Da wir wieder eine lange Tour mit mehreren Stops vorhaben, fahren wir zeitig los.
Gegen 08:30 Uhr sind es schon 28 Grad.
Wir brauchen ca. 1,5 Stunden bis zum Okefenokee-Swamp, einem Naturpark. Dort gibt es viel Natur zu sehen. Alligatoren haben wir leider nur gehört, aber nicht gesehen. (Eintritt 5 Dollar)

Anschließend geht es weiter nach 1,5 Stunden nach Jekyll Island, einer Insel am Atlantik. Wir freuten uns schon aufs Baden und genossen das sehr warme Wasser. 

Nachdem es uns zu warm wurde, brachen wir auf nach Savannah. Nach weiteren 1,5 Stunden Fahrt kamen wir im Hotel an.
Das Country Inn liegt am Historical District, so dass wir zu Fuß dorthin laufen können. Die Fahrt nach Savannah hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Altstadt ist die schönste, die wir auf unserer Reise bisher gesehen haben. Alles sehr gepflegt und sehr ruhig. Man kann die Altstadt somit gut genießen. Es gab viele kleine Geschäfte und Gaststätten.  Die angebotene Stadtrundfahrt war uns mit 34 Dollar zu teuer. Am Fluss kann man es sich bequem machen und das Treiben der Leute genießen.

Wir haben uns zu einem Bier in ein Restaurant am Fluß gesetzt und das Spiel USA-Belgien verfolgt. Da es Verlängerung gab, haben wir auch dort gleich noch etwas gegessen.

Das Hotel in Savannah war sehr angenehm. Es wurde mit sehr viel Liebe zum Detail erstellt. Einziger Nachteil waren die Parkgebühren von 12 Dollar. Das Frühstück war das beste unserer Reise. Es gab das einzige Mal Porzellangeschirr zum Frühstück. Die Servicekraft war sehr hinterher, alles sauber zu halten. Ein Riesenplus.


Heute: 396 km
Gesamt:  2745 km

02.07.2014 Savannah nach Orlando (FL)

Heute wollen wir unterwegs einen Stop in Daytona Beach machen. In Jacksonville wäre eine Plantage zu besichtigen gewesen, die aber eine zusätzliche Stunde Fahrt bedeutet hätte. Auch Cap Canaveral war zu weit von unserer Tour entfernt. Deshalb ging es nur nach Daytona Beach. Dort ist alles auf Autorennen ausgerichtet.
Wir machen zuerst Stop am Strand, wo wir aber diesmal nicht mit dem Auto raufkommen, da gerade Flut war. Beim letzten Mal waren wir mit dem Auto direkt am Strand, was schon cool war.

Also sind wir am Daytona Speedway ran und haben uns dort etwas umgeschaut. Sie haben eine Halbstundentour für 16 Dollar angeboten.

Kein Wunder, dass die Autos immer gleich Schrott sind. Es gibt eigentlich keine Karosse, sondern nur eine verstärkte Fahrgastzelle mit Motor.

Danach ging es weiter nach Orlando.
Nach dem Einchecken machten wir noch einen Großeinkauf im Premium Outlet Center um die Ecke.
Obwohl wir nicht lange dort waren, glühte die Kreditkarte.
Das reichte uns allen dann auch.

Heute:   545 km
Gesamt:   3290 km

03.07.2014 Orlando nach Port Charlotte (FL) in die Villa

Obwohl wir eigentlich in die Universal Studios wollten, haben wir uns kurzfristig für Seaworld umentschieden. Da das Wetter nicht sehr stabil war, befürchteten wir, dass viele Achterbahnen wegen Regen geschlossen sein könnten.
Nach dem Frühstück (war gut) und Auschecken ging es los zum Freizeitpark.
Parkgebühr 17 Dollar
Da wir schon vor 9 Uhr da waren, mussten wir kurz warten. Natürlich ging es gleich in die neue Achterbahn.
Manta ist richtig cool. Man liegt auf dem Bauch waagerecht. Viele Loopings und Drehungen.

Die heftigste Achterbahn ist die Krake. Danach war uns allen mulmig im Magen.
Die Wasserbahn liess uns alle komplett nass werden.

Außerdem gab es natürlich viele Shows mit Delphinen und Orca's.

Ist der nicht süß?

Es hat sich schon gelohnt.
Die Universal Studios sind auf jeden Fall mehr für Achterbahn-Fans. Seaworld mehr etwas für die gesamte Familie.

Gegen 15 Uhr reichte es uns dann. Manta hatten wir dann 3 Mal durch (die erste Reihe war die Beste), außerdem wollten wir ja nicht zu spät in der Villa ankommen.

Die Villa ist super. Etwas amerikanischer eingerichtet (also mehr auf Plüsch, Kram und dunkler). Beim letzten Mal hatten wir eine Villa eines Deutschen, die heller, moderner und freundlicher war.
Cool ist immer die Garage im Haus, welche mit Fernbedienung zu öffnen geht und natürlich der überdachte Pool, der vor Mücken u.a. schützt.

Schnell noch zu Publix für die nächsten Tage eingekauft und ab in den Pool mit einem kalten Budweiser.
So lässt es sich sehr gut aushalten.
Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende.


Heute:   320 km
Gesamt:  3610 km

04.07.2014 Port Charlotte (Villa)

Heute war mal ein Tag ohne lange Autofahrt. Wir haben heute auf der Terrasse am Pool ganz in Ruhe gefrühstückt, schön mit Brötchen, Ei, Marmelade, Wurst usw.
Wir geniessen es mal nichts zu tun.

Gegen Mittag schauen wir uns den Sieg der Deutschen gegen Frankreich an. Das Halbfinale gegen Brasilien wird nicht so einfach werden. Wir werden natürlich auch da die Daumen drücken.

Nachmittag fahren wir für 2 Stunden an den Strand. Das Wasser ist sehr warm.

Heute ist in den USA Feiertag.
Der Independence Day ist sowas wie bei uns der 1. Mai oder 3. Oktober.
Überall wird Feuerwerk verkauft.
Wir werden abends dann mal in die nächste größere Stadt fahren und auf ein schönes Feuerwerk hoffen.

Heute:      70 km
Gesamt:   3680 km

05.07.2014 Port Charlotte (Villa)

Vormittags waren wir kurz durch einen Baumarkt (Home Depot) .
Das Angebot ist ähnlich wie bei uns. Meiner Meinung nach etwas billiger.
Am Ausgang gab es dann noch für jeden einen Hotdog umsonst.

Anschließend ging es noch zu Walmart, etwas zu essen kaufen.

Hier einige Fotos unserer Villa in Port Charlotte.

06.-09.07.2014 Port Charlotte nach Miami

06.07.2014
Wir waren in Venice Beach, was aber nicht unbedingt sehenswert war.
Außer dem Strand und einem sehr langen Pier gibt es im Ort nichts Bedeutendes zu sehen.

Anschließend waren wir einige Daiquiris und Bier trinken. Bei der Hitze super.

07.07.2014
Nach einen wie immer guten Frühstuck am Pool, waren die Eigentümer kurz da.
Wir hatten einige kleine Fragen zur Unterkunft und den Sehenswürdigkeiten der Gegend.
Danach waren wir im Outlet Center von Port Charlotte.
Abends ging es dann zum Sonnenuntergang nach Englewood.

Da der uns empfohlene Italiener bereits um 21 Uhr geschlossen hat, mussten wir zu Dennis.

08.07.2014
Heute waren wir im Myakka River State Park in der Nähe von Sarasota. Er soll der größte in Florida sein.
Ziel war es einige Alligatoren zu sehen. Wir hatten die Wahl zwischen dem Ausleihen von Kayaks oder einer Airboot-Fahrt. Wobei die Airboots größere Boote für maximal 70 Personen sind. Diese haben ein Dach und hinten ist der große Propeller.Wir haben uns für das Airboot (12 Dollar pro Person) entschieden.Unterwegs gab es überall Alligatoren und viele Vögel zu sehen. Die Tour dauerte ca. eine Stunde.Leider war es wegen des Lärms bei der Fahrt schwierig den Fahrer und seinen Ausführungen zur Landschaft und den Tieren zu folgen. 

Insgesamt wäre es schön gewesen mal richtig durch die Sümpfe zu düsen, aber gut, viele sagen ja, dass dies nichts mit Natur zu tun hat. Hätte aber mehr Spass gemacht.
Anschließend ging es dann noch den kurzen Canopy-Trail zu Fuß. Hier sieht man viele interessante Bäume und kann dann noch  nach einer Hängebrücke auf einen Beobachtungsturm steigen. 

Da man immer Angst hat mit Moskitos Bekanntschaft zu machen, ist der Effekt nicht ganz so, wie er sein könnte.
Danach ging es weiter nach Sarasota an den Strand. In Siesta Key war der Beach absolut weiß und fein wie Puder. Absolut top. Komischerweise schienen auch alle Leute mit uns Urlaub zu haben.Gegen 16 Uhr mussten wir unbedingt los und uns das Halbfinale Germany-Brasilien ansehen. Wir machten deshalb Stop bei Hooters und kamen in der 20. Minute dort an. Danach ging es fast im Minutentakt mit Toren für Deutschland weiter. Es war absolut unglaublich. Am Ende stand es 7:1 für Deutschland. Der Wahnsinn. Das hätte niemand gedacht. Deutschland im Finale und Brasilien raus.Die Stimmung bei Hooters war super, alle für Deutschland.
Nun konnten wir positiv gestimmt in unsere Villa zurück fahren. Nur noch ein kurzer Stop bei Walmart zwischendurch. Das war unser letzter Tag in der Villa, also Koffer schon mal gepackt für morgen. Die Woche hier war sehr schön und erholsam.

Gesamt:   4137 km

09.07.204

Es geht weiter nach Miami. Wir waren in Port Charlotte bei IHOP frühstücken. Es gab die sehnsüchtig erwarteten Blaubeer-Pancakes. Außerdem noch ein leckeres Omelette.

IHOP gehört bei uns zum USA-Urlaub dazu. Anschließend ging es nach Miami mit einem kurzen Stop bei Walmart. Wir brauchten unbedingt einen Kühlstift zur Bekämpfung unseres Juckens an Beinen und Armen.
Wenn man den Tamiami-Trail anstatt der I-75 nach Miami fährt, braucht man keine Maut zu zahlen.
Dort kommt man auch an der kleinsten Post der Welt vorbei.

Unterwegs sind wir an vielen Airboot-Stationen vorbeigekommen. Diese waren auch alle gut besucht.
Das Hotel im Miami (Historical River Hotel) ähnelt den Plantagenhäusern am Mississippi. Die Inneneinrichtung ist sehr rustikal aber mit einem gewissen Charme.

Anschließend dann weiter ins Bayside-Einkaufszentrum.

Hier sind neben den vielen kleinen Einkaufsmöglichkeiten auch einige Gaststätten (u.a. Hooters).

Natürlich mussten wir auch den Oceandrive langfahren. Tagsüber ist hier aber leider noch nicht viel los gewesen. Ein Problem in Miami Beach ist hier immer das Parken. Überall will man hier Geld haben. Praktisch aber sind die Pay-by-plate Parkscheinautomaten (zahlbar mit Kreditkarte oder bar).

Abends gab es für die Hotelgäste eine WM-Party mit Sambatänzern und Trommlern. Dazu auf Kosten des Hauses Weißwein und kleine Häppchen (Käse, Wurst ...).

10.07.2014 Rückflug von Miami nach Tegel

10.07.2014

Nach einem leckeren Frühstück im Hotel mit verschiedenen Rühreisorten

haben wir unsere Koffer gepackt und das letzte Mal in diesem Urlaub ausgecheckt. Leider gehen nun die 18 Tage Urlaub zu Ende. Da wir bis zu unserem Rückflug um 15:50 Uhr noch Zeit haben, geht es noch mal nach Miami Beach. In der Washington-Avenue gibt es einige kleine Geschäfte, um die Zeit zu überbrücken.

Unsere Kühltasche mit einigen Getränken und etwas zu Essen verschenken wir an einen Obdachlosen unterwegs.

Die Rückgabe des Mietwagens bei Dollar verläuft problemlos.

Wir sind zeitig genug zum Einchecken da und warten auf unseren (so wie es aussieht) pünktlichen Abflug.

Der Flug war gut. Wir kommen 20 Minuten früher in Tegel an. Alle Koffer waren da. Ein perfektes Urlaubsende.
Nun schnell nach Hause, umgezogen und schon müssen wir wieder los zur Hochzeit von Roland und Stefanie.

Gesamt: 4668 km