25.09.-06.10.2019 Kenia Baden & Safari mit Voyage Privé

Neptune Village Beach Resort Diani Beach Kenia & Safari

 

Anreise (25.-26.09.2019)

Wir haben über Voyage Privé 12 Tage Kenia inklusive 3 Tage Safari mit All-Inclusive für 1672 Euro pro Person inklusive Flug gebucht. Wir reisen zusammen mit 2 Bekannten und unserer Tochter mit Freund.

Eigentlich hatten wir zuerst Gambia und Senegal vorgehabt, da dort aber die Fluggesellschaft (Correndon) sehr schlechte Kritiken hatte, haben wir uns dann doch für Kenia mit Turkish Airlines entschlossen. Das Hotel hatte sehr gute Bewertungen und sah auch sehr ansprechend aus. All-Inclusive ist gerade bei mehreren Tagen Strandurlaub auch toll, da man hier viel an der Bar abhängt.

Die Anreise von Tegel klappt problemlos. Wir starten pünktlich am Nachmittag Richtung Istanbul. Leider gab es eine Flugänderung, so dass wir nun 4 Stunden Umsteigezeit in Istanbul hatten. Der Flughafen Istanbul ist sehr großzügig und modern. Für meine Verhältnisse aber zu groß.

Turkish Airlines ist wirklich sehr empfehlenswert. Die Beinfreiheit ist wirklich sehr groß, das Getränke- und Essensangebot an Bord sehr gut und ausreichend.

Die Einreise in Kenia (Mombasa) war problemlos. Es dauerte zwar etwas, die Kontrollen waren aber problemlos. die Einreise in Kenia kostet 40 Euro, die sofort zu zahlen sind. so kann man auch schnell Geld den Touristen abnehmen.

Unsere Koffer wurden nicht kontrolliert. Wir hatten gelesen, dass Plastiktüten nicht erlaubt sind bei der Einreise. Das war aber überhaupt kein Thema. Wie man an unseren Fotos später sieht, liegt hier überall massig an Plastikmüll rum. Eine Beanstandung von Plastiktüten wäre also völliger Schwachsinn.

Wir hatten ja etwas Bedenken , ob wir auch wirklich pünktlich in Mombasa am Flughafen abgeholt werden. Diese Befürchtungen haben sich aber nicht bewahrheitet. Es gab einen eigenen Stand von Voyage Privé. Wir mussten auch nicht warten, weil wir die einzigen Gäste waren, so dass wir gleich Richtung Kleinbus gehen konnten. Wir hatten unseren eigenen kleinen Bus, in dem auch unser Gepäck problemlos Platz fand.

Das Wetter bei der Anreise war regnerisch. Mombasa hat sehr schlechte Strassen, so dass überall das Wasser stand. Auch wir haben uns unterwegs festgefahren und mussten einmal kurz aussteigen. Mombasa ist das absolute Chaos. Hier will man nicht leben und auch nicht Auto fahren.

Unser Badehotel Neptune Village (26.09.-29.09.2019)

Im Hotel angekommen werden wir auch gleich freundlich begrüßt und bekommen unsere Zimmer. Obwohl es sehr früh ist, sind die Zimmer schon bezugsfertig. Wir schauen uns im Hotel um und genehmigen uns gleich einen Willkommensdrink an der Bar.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Frühstück ist immer abwechslungsreich und man muss immer aufpassen, dass man nicht zu viel isst.

Die Affen im Hotel sind sehr aufdringlich. Man muss schon genau aufpassen, sonst klauen sie Dir Dein Essen. Auch sollte man die Terrassentür geschlossen halten, um nicht ungewollt Besuch zu bekommen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Abends gibt es oft ein Animationsprogramm, bei dem die Einheimischen ihre Kultur darbieten.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Strand ist super.
Weißer Sand und immer sehr sauber.

 

 

In den Hütten rechts werden Massagen angeboten.

15 Euro für 60 Minuten sind unschlagbar.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die einzelnen Bungalows sind sehr schön. 4 Familien sind in einem Bungalow untergebracht.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Wasser ist schön warm und durch das vorgelagerte Riff ruhig. Es gibt dadurch keine Unterströmungen.

Safari (28.-30.09.2019) Überblick der nächsten 3 Tage

Wir fahren mit unserer Gruppe alleine in einem Kleinbus und haben somit unseren persönlichen Fahrer und Betreuer. Viele Touren werden hier von Pollman's durchgeführt.

28.09.2019, Tag 1 Diani - Shimba Hills National Reserve (60km / 1h).

Nach dem Frühstück, Abfahrt um 06:45 Uhr zur Shimba Hills National Reserve, 45 km von Diani Beach. Es ist der zweitgrößte Regenwald in dieser Küstenregion. Im Reservat leben viele Gruppen von Elefanten. Wir machen einen Ausflug zu den Sheldrick Wasserfällen. Anschließend gibt es eine kleine Safari. Leider sehen wir kaum Tiere, was sich aber morgen ändern soll. Danach bekommen wir ein spätes Mittagessen in der Green Safari Lodge. Am Nachmittag entspannen wir am Pool in der Lodge. 

29.09.2019, Tag 2: Shimba Hills - Taita Hills (245km / 4h)

Abfahrt nach dem Frühstück zur Sarova Saltlick Lodge in einem Naturschutzgebiet neben dem Tsavo Nationalpark, wo wir auch übernachten werden. 

30.09.2019, Tag 3: Taita Hills (300 km)

Nach einer sehr frühen Pirschfahrt, die um 6:30 Uhr startet, gibt es gegen 8:00 Uhr Frühstück in der Lodge. Danach checken wir aus und fahren um 9:15 Uhr zur Ngutuni Lodge einem anderem Reservat. Insgesamt werden wir heute ca. 300 km zu unserem Badehotel unterwegs sein.

Im Ngutuni Reservat werden wir Löwen, Elefanten, Zebra, Karibu und Warzenschweine sehen. Hier gibt es auch unser heutiges Mittagessen. Nach der Mittagspause geht es zurück nach Diani. Unterwegs machen wir aber noch Halt in einem Massai-Dorf.

Am frühen Abend sind wir wieder in unserem Hotel, in Diani Beach.

 

Bei der Hinfahrt vom Badehotel zum Safari-Reservat kommen wir an vielen Kindern vorbei. Wir sind gut vorbereitet und haben viele Sachen zum Verschenken dabei. Stifte, Süßigkeiten, Seifenblasen ….

Die Wanderung zum Wasserfall dauert eine ganze Weile. Der Hinweg geht bergab, zurück kommen wir ganz schön ins Schwitzen.

Das Wasser am Wasserfall ist schön kalt. Wir werden auch die ganze Zeit von einem bewaffneten Soldaten begleitet. Keine Ahnung, ob es wirklich ohne ihn gefährlich wäre.

Unser erstes Hotel in Shimba Hills ist wirklich sehr toll gelegen. Mit tollem Pool, einer herrlichen Aussicht ins Tal mit grünen Bäumen.

Interessante Tiere konnten wir am Pool besichtigen.

Abends gab es ein sehr schön angerichtetes Grill-Abendessen.

Die nächsten 3 Tage Safari verbringen wir in der Sarova Saltlick Lodge. Diese ist wirklich der Hammer. Die Zimmer sind alle auf Stelzen gebaut, die durch 2 lange Stege miteinander verbunden sind. Durch die angelegten Wasserstellen kann man viele Tiere hautnah und in großen Mengen beobachten.

Interessant ist die Rangreihenfolge an der Wasserstelle. Zuerst die Elefanten, dann die Zebras und dann die kleineren Tiere.

Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie die Gefühle sind, wenn Massen an wilden Tieren direkt vor einem sind. Ein Zoo ist absolut kein Vergleich.

Das Abendessen schmeckt auch lecker. Wir lassen den Abend wie immer mit einigen alkoholischen Getränken ausklingen.

Auch am zweiten Tag in der Sarova Saltlick Lodge geht es wieder auf Tour. Hier können wir wieder riesige Elefanten hautnah erleben. Auch die riesigen Giraffen sind beeindruckend.

Es ist unser letzter Safari-Tag. Heute geht es zurück zum Badehotel. Unterwegs machen wir noch Halt in einem weiteren Reservat (Ngutuni). Hier sollen wir auch endlich hautnah Löwen sehen können, die wir bisher nur von Ferne gesehen haben.

Ein wirklich toller Ausblick. Wir sitzen auf der Terrasse, essen Mittag und können dabei ständig afrikanische Tiere herumlaufen sehen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Löwen sind in nur 5 Meter Entfernung.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch den Elefanten ist es zur Mittagszeit zu heiß.

Auf der Rückfahrt von der Safari machen wir noch in einem Massai-Dorf halt. (Natürlich nicht ganz umsonst.)

Man zeigt uns wie und wo sie leben, zeigt uns Ihre Tänze und auch die Schule.

Der Sohn des Stammesoberhauptes ist in eine normale Schule gegangen und kann sich sehr gut mit uns in Englisch unterhalten.

Manchmal muss man aber schon nachdenken, ob das nicht alles nur eine Touristen-Show ist.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Kleinen sind wirklich süß.
Zum Mitnehmen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hier zeigen uns zwei Massai-Krieger, wie sie nur mit Holz und Stroh Feuer machen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Janine probiert es auch aus und schafft es wirklich.

Im Badehotel Neptune Village (01.-03.10.2019)

Wieder zurück im Badehotel genießen wir das Wasser, die Sonne und die Getränke. Auch das Essen ist sehr gut.

Auf der Liegewiese finden wir immer freie Liegen. Die Palmen sorgen für etwas Schatten, so dass man vor der Sonne einigermaßen geschützt ist. Es gibt auch immer Handtücher für die Liegen. Das Meer ist super, der Strand leuchtend weiß. Wir machen auch einen Strandspaziergang. Am Pool gibt es immer Animationen, wie z.B. Wasserball.

Am zweiten Tag (02.10. Mittwoch) machen wir eine Bootsfahrt , wo wir Schnorcheln können und viele Korallen, Seesterne und Fische sehen können. Um 10 Uhr geht es los in Richtung einer Sandbank.

Anschließend machen wir wieder einen Strandtag. Abends gibt es wieder eine nette Show im Hotel.

Abendessen kann man entweder am Buffet oder mit Anmeldung in einem der beiden Spezialitäten-Restaurants. Heute (3.10.2019) haben wir eine Reservierung im Italienischen Restaurant.

Wir erfahren, dass unser Rückflug verschoben wurde. Man muss bei Turkish Airlines die Änderung bestätigen, sonst kann man nicht online einchecken. Haben dort angerufen und für alle 6 die Änderung bestätigt bekommen. 

Unsere Dusche spinnt. Es kommt nur kochendes Wasser mit Dampf raus. Da auch nur wenig Wasser aus unserer Dusche kommt, bestelle ich den Klempner an der Rezeption. Er kümmert sich und tauscht den Duschkopf.

Es ist nicht alles perfekt, aber man gibt sich wirklich alle Mühe, Probleme schnell zu beheben.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch ein kurzer Regen ist keine Seltenheit. Dann geht es an die Bar oder wir trinken einen Tee und essen etwas dazu.

Stadtrundfahrt Mombasa (03.10.2019)

03.10.2019

6:15 Uhr Abholung zur Stadtrundfahrt

Es ist wie immer Stau in Mombasa. Vor allem an der Fähre müssen wir ewig lange warten. Die Hinfahrt dauerte 3 Stunden, da wir alle Hotels abgeklappert haben.

Interessant ist es zu sehen, wie die Leute unter einfachsten Bedingungen leben. Wenn man das sieht, versteht man, warum so viele nach Europa wollen.

Wir besuchen einen Hindu-Tempel.

Der Ausflug nach Mombasa hat sich nicht wirklich gelohnt. Man braucht fast den ganzen Tag, sieht viel Müll in Mombasa und unterwegs am Straßenrand.

Wir haben auch ein Schnitzerdorf besucht, welches aber staatlich betrieben wird. Also mehr ein Musterdorf mit Vorführungen. Es werden massenweise Schnitzereien angeboten.

In Mombasa besuchen wir auch einige Märkte. Gewürze kaufen wir aber nicht, da wir viele schlechte Erfahrungen gemacht haben (Maden).

Heute (04.10.2019) wird mal richtig ausgeschlafen. Wir treffen uns um 9 Uhr zum Frühstück. Es wird ein ruhiger Tag mit Strand, Baden, Lesen und Strandspaziergang.

Abreise (06.10.2019)

Wir werden um 3:40 Uhr abgeholt. Es ist Sonntag  :-(

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist die Flughafen-Terminalhalle in Mombasa. Um diese Zeit ist fast alles zu. Ein längerer Aufenthalt hier lohnt sich nicht. Wir kaufen einen Kaffee, der noch nicht mal schmeckt. Und das in Kenia, was als Kaffeeland bekannt ist. Schade.

Die Flüge nach Instanbul und Berlin sind beide pünktlich. Der Service an Bord ist wieder sehr gut.

In Berlin fehlt an einem unserer Koffer ein Rad. Muss wohl unterwegs irgendwo abgerissen worden sein. Mist. Nun müssen wir an den Serviceschalter und den Schaden melden. Das dauert dann natürlich wieder lange. Leider gibt es nur eine Bearbeitungsnummer.

Eine Regulierung durch Turkish Airlines scheint nicht sehr vielversprechend. Da wir aber noch Garantie haben, lassen wir den Schaden anders regulieren.

Fazit: Der Urlaub war gut organisiert. Voyage Prive können wir wirklich ohne Einschränkungen empfehlen. Eventuell könnte man mehr Infomaterial bekommen.

Auch der Urlaub zusammen mit unseren Bekannten und unseren beiden Kindern passte perfekt.