02.-09.03.2019 Fuerteventura Hotel „Labranda Golden Beach"

 

Ankunft-Tag 1

Wir haben in Costa Calma das 4-Sterne-Hotel „Labranda Golden Beach“ mit All-Inklusive und Meerblick für 538 Euro pro Person für 7 Tage inklusive Flug gebucht.

Da wir in der Nebensaison fahren, ist es auch sehr günstig. Wir buchen pauschal, inklusive Flug und Hotel bei 5vorFlug. Bei Check24 bekomme ich dann noch 100 Euro zurück. Das mit dem Reisevergleich und den Gutscheinen bei Check24.de klappt wirklich gut. Wenn man zusätzliche Unterstützung benötigt, kann man dort immer schnell Unterstützung bekommen.

Probiert es doch einfach aus. (Ich würde mich freuen, wenn Ihr meinen Link hier nutzt.)

Wir fliegen mit Lauda-Air, was mittlerweile zu Ryanair gehört.

Da wir sowieso viel unterwegs sein werden, haben wir auf den Hotelzubringer verzichtet und uns lieber vom Flughafen einen Mietwagen von Interrent reserviert. Unsere Erfahrungen zu Interrent dazu schreibe ich aber erst am Ende des Beitrages.

Unser Flug startet um 6 Uhr von Tegel. Somit sind Verspätungen aufgrund von aufgelaufenen Verzögerungen ausgeschlossen.

Service an Bord ist natürlich bei Ryanair gleich Null, wenn man nicht extra Geld bezahlen will. Ansonsten war alles in Ordnung und der Flug pünktlich.

Der Interrent-Schalter war zwar in der Ankunftshalle, aber nicht bei den anderen großen Unternehmen. Es war nicht voll, so dass der Mitarbeiter genügend Zeit hatte, sich mit mir zu unterhalten. (positiv ausgedrückt). Mit dem Mietvertrag und Schlüssel ging es zum Auto einem Renault Clio. Dieser war schon alt, hatte 63.000 km auf dem Buckel und nur wenige Kratzer. Etwas schwach motorisiert, aber ansonsten in Ordnung.

Mit meinem Google-Maps-Handy ging es Richtung Süden. Nach etwa 50 Minuten kamen wir sicher im Hotel an.

An der Rezeption konnte man uns auch schon um 12 Uhr unsere Zimmerschlüssel geben.

Das Zimmer war groß genug und auch der Blick von Balkon auf’s Meer herrlich.

Bei gebuchtem All-Inklusive ging es natürlich gleich zum Essen.

Das Restaurant-Flair war eher das einer großen Abfertigungshalle. Die Tische hatten aber alle weiße Tischdecken und es war sauber. Ansonsten aber alles mit Selbstbedienung, Essen und Trinken. Das Essen schmeckte und war ausreichend. Bier und Wein gab es aus dem Zapfhahn.

Danach schauen wir und das Hotel und auch den Ort an.

Zum Abend gehen wir noch an die Bar. Müssen ja das Getränkeangebot checken. Haben wir ja bezahlt.   :-)

Tag 2: Sonntag der 03.03.2019

Heute haben wir eine Rundfahrt durch die Inselmitte vor. Es geht zuerst nach Tuineje. Dort schauen wir uns die Kirche und die „Molino de Antigua“ eine alte gut erhaltenen Windmühle an.

Da man für die Besichtigung einen Eintritt (4 Euro) zahlen muss, reicht auch ein Blick von außen. Danach geht es weiter nach Antigua. Auch hier muss man für das "Museo del Queso Majorero" mit einer Mühle Eintritt zahlen.

Anschließend geht es weiter Richtung Betancuria. Man kommt am "Mirador De Morro Velosa" vorbei. Da heute die Gaststätte oben auf dem Berg geschlossen ist, ist auch die Schranke zum Parkplatz geschlossen. Also geht es zu Fuß hoch. Der Weg ist etwa 1 km lang. Oben hat man einen herrlichen Ausblick über einen großen Teil von Fuerteventura.

Auf dem Rückweg geht es durch Betancuria.

Die alte Hauptstadt hat eine sehr schöne restaurierte historische Altstadt. Am Markplatz gibt es auch eine große Kirche, die wir uns natürlich in Ruhe anschauen.

Anschließend kehren wir in eine ruhige kleine Gaststätte ein mit einem sehr schönen Innenhof. Im Sommer ist es sicherlich hier sehr angenehm kühl. Wir hätten dagegen mehr Sonne. Heute sind nur 20 Grad und teilweise etwas wolkig. Wir bestellen uns natürlich Papas Arrugadas (kanarische Kartoffeln mit Mojo-Soße und ein leckeres Bier dazu.

Unterwegs machen wir noch einmal kurz halt am "Risco de las Penas".

2005 waren wir schon einmal auf Fuerte und haben uns die gestrandete "American Star" am Playa de Garcey angesehen. Diese gibt es heute nicht mehr.

Hier ein Bild von 2005.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich sollte man nur mit einem SuV mit Allrad dort hin.

So sieht es heute am Strand aus.

3. Tag: Montag der 04.03.2019

Heute haben wir einen Strandtag geplant. Es geht nach Morro Jable. Auf dem Weg machen wir einen kurzen Stopp in Esquinzo. Dort gibt es aber nichts Interessantes gesehen.

Morro Jable ist der südlichste Ort von Fuerte und wird immer mehr mit Hotels zugebaut. Das Wahrzeichen ist der große Leuchtturm am Strand. Die lange Straße am Strand ist voll mit kleinen Geschäften. Also ist eine Shoppingtour angesagt. Leider gibt es nur den üblichen Touri-Kram.

Wir fahren bis zum Ende des langen Strandes. Dort ist nicht ganz so viel Trubel und wir mieten uns Liegen (13,50Euro) und genießen das Wetter. Leider ist das Wasser zu kalt, um reinzugehen. Am frühen Nachmittag laufen wir die schöne Strandpassage entlang, bis zum westlichen Ende. Dort gibt es sehr schöne kleine gemütliche Restaurants, super für ein gemütliches Abendessen. Da es aber dafür zu früh ist, machen wir uns gegen 17:00 auf den Weg zurück zum Hotel. 

4. Tag: Dienstag der 05.03.2019 

Heute ist Pooltag.

Zum Nachmittag machen wir uns dann noch auf, um uns etwas anzuschauen. 

Es geht Richtung Norden über Tarajalejo zum Leuchtturm Entallada.

Interessant ist die Seepferdchen-Skulptur und das Bibliotheks-Häuschen. Ansonsten ist der Strand schwarz und felsig.

Hier hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Berge und das Meer. Die Fahrt hoch zum Leuchtturm geht durch viele Serpentinen. Die Straße ist stellenweise sehr eng, so dass man ganz besonders auf den Gegenverkehr achten muss. Der herrliche Ausblick lohnt sich aber auf jeden Fall. 

Zurück machen wir noch einen kurzen Stopp in Las Playitas.

Tag 5: Mittwoch 06.03.2019

Da es heute früh sehr bewölkt ist, entschließen wir uns nach Puerto del Rosario zu fahren. Irgendwas Sehenswertes sollte es ja in der größten Stadt von Fuerte doch geben. 

Laut Internet finden wir erst mal nicht so viel. Also starten wir im größten Einkaufscenter (Las Rotondas). Es ist relativ groß und hat einige schöne Geschäfte. Leider finden wir aber nichts was uns gefällt. Nach 30 Minuten sind wir durch. Es geht weiter Richtung Hafen. Aber auch den kann man vergessen. 

Da wir nun schon so weit Richtung Norden gefahren sind, machen wir uns auf nach El Cotillo im Nordwesten. 

Am Hafen sind viele schöne Gaststätten. Da es schon nach 12 Uhr ist, kehren wir ein. Angelika isst Shrimps, ich Hühnchen und kanarische Kartoffeln. Auch das kühle Bier zischt herrlich.

 

Ein kleiner Spaziergang und wir machen uns auf zum Strand. Der Playa Chica hat einen schönen hellen Strand. Da es doch noch etwas kalt ist, sonnen wir uns nur. 

Danach geht es dann noch zum Leuchtturm Faro de Toston.  Dort befindet sich ein Museum, das wir uns aber nicht anschauen. Es geht hier um traditionelle Fischerei. Hier ist das Meer sehr rau, die Brandung beeindruckend. Von weitem kann man die Kitesurfer beobachten. 

Zurück geht es durch Landesinnere. La Oliva, Antigua, Tuineje nach Costa Calma. 

Tag 6 und 7: 07.-08.03.2019

Heute und morgen machen wir wieder ruhige Tage am Pool im Hotel und am Strand. 

Tag 8: Samstag der 09.03.2019

Der Urlaub ist zu Ende und es geht zurück. Gegen 7 Uhr gehen wir frühstücken und checken anschließend aus.

Wir sind pünktlich am Flughafen, um unseren Mietwagen abzugeben. Insgesamt sind wir 600 km in den 7 Tagen gefahren.

Unser Flieger sollte um 10:30 Uhr  gehen, hat aber Verspätung. Das ist eigentlich kein Wunder, da kaum Zeit zwischen Landung, ausladen und Einstieg ist. Scheinbar haben wir in Berlin keinen freien Slot bekommen, so dass wir die letzte Stunde im Tiefflug über Polen bis Berlin rumtrödeln.

Gepäck abholen in Tegel ist wie immer ein Geduldsspiel. Wir warten über eine halbe Stunde.

Bis auf das Problem mit unseren Mietwagen, war der Kurzurlaub eine sehr schöne Auszeit.

Erfahrungen zu Interrent

Die Mietwagenpreise in Spanien sind generell sehr niedrig. Vielleicht habe ich da doch etwas zu viel sparen wollen. Ich dachte einen Ford Fiesta mit Premiumpaket ohne irgendwelche Kosten bei Interrent kann ja nicht falsch sein. Aber leider war das keine gute Entscheidung. Das habe ich aber erst vor Ort herausbekommen. Interrent gehört eigentlich zu Europcar. Auf den Kanaren arbeitet aber Interrent und Goldcar zusammen. Die Bewertung bei der Buchung 6 Wochen vor unserem Urlaub war noch 1,6. Als ich dann in Fuerteventura geschaut habe, wurden sie auf 3,9 runtergestuft. Grund waren die vielen negativen Bewertungen. Nun gibt es auch überall schlechte Bewertungen im Internet zu finden. Das habe ich beim Buchen bei Check24 nicht gesehen. Die anderen Bewertungsportale waren scheinbar da schon voraus. Je mehr ich lese um so mehr Magendrücken bekomme ich.

Am Interrent-Schalter wurde mir natürlich versucht Zusatzversicherungen aufzuschwatzen. Nach etwa 15 Minuten standhaftem Ablehnen, war ich eigentlich stolz keine Versicherung bekommen zu haben. Mir wurde gesagt, dass man dann eben 800 Euro Kaution auf meiner Kreditkarte belasten wird.  Ich dachte, dass dies wie immer nur geblockt ist. Denkste. Es wurde abgebucht. Warum ich für 950 Euro unterschreiben sollte, wurde mir mit Mehrwertsteuer erklärt. Die Detailaufstellung hätte ich aber auch erst auf dem Ausdruck gesehen. Und genau dort stand dann auch neben der MwSt auch noch Zweitfahrer und Flughafengebühr. Das hatte ich aber nicht gesehen, weil auf dem spanischen Mietvertrag genau über den Detailposten ein Flyer getackert wurde und der Mietvertrag mehrmals geknickt in eine Hülle gesteckt wurde.

So ein Mist. Das wird Stress werden, um das Geld wieder zu bekommen. Vieles habe ich dann erst im Hotel gesehen.

Im Mietvertrag sah ich nun auch versteckte Sätze wie:

a) "Die Kaution (Selbstbeteiligung + VAT ) kann entweder auf der Kreditkarte blockiert oder abgebucht werden: von 800 EUR bis 900 EUR."

b) "Reinigungskosten: 187.28 EUR pro Anmietung. Es wird eine Gebühr erhoben, wenn das Auto verschmutzt zurückgegeben wird." Aber was ist verschmutzt genau? In Bewertungen lese ich, dass Sand im Auto zu 150 Euro Reinigungskosten geführt hat. Das kann doch nicht wahr sein ! Ich habe mein Auto vorher noch nie in die Autowäsche gebracht. Egal, für 150 Euro fahren wir deshalb einen Tag vor Abreise zum Aussaugen und in die Autowäsche. Kostet nur 3 Euro.

Obwohl ich bei der Abholung genau auf jede kleine Beule geachtet habe und diese auch eingetragen lassen habe, finde ich natürlich noch weitere kleine. Bei der Abholung war der Mitarbeiter schon sehr genervt, dass ich noch mehr Dellen als die bereits markierten gefunden habe. Aber aus früheren Anmietungen wusste ich, dass man nie zu viele  Schäden eintragen lassen kann.

Um mögliche Kosten zu reduzieren, habe ich mir den vollen Tank und auch die Sauberkeit auf dem Check-Out-Dokument quittieren lassen. Auch hier natürlich genervte Mitarbeiter. Aber egal. Das halte ich aus! Nicht mit mir!

Danach gleich noch zum Interrent-Schalter in der Flughafenhalle. Sofort habe ich noch die falschen Zusatzkosten angemeckert. Die Antwort war aber sehr penetrant: "Sie haben doch den Zweitfahrer gewünscht. Flughafengebühr kann man nicht vorher, sondern nur dort am Schalter bezahlen. Die Position Smart Return konnte sie mir auch nicht erklären. Also dann geht nur nachträgliche Reklamation über Check24.

Mal sehen, ob ich die 80,- zu viel gezahlten Euros wieder bekomme.

Wenigstens hat die Rücküberweisung der Kaution nur wenige Tage gedauert und ich habe sie wieder auf dem Konto gehabt.

Eintrag 26.03.2019: Mir wurden 55 Euro von Goldcar für den Zusatzfahrer zurück überwiesen. Somit fehlen nur noch 25 Euro für Flughafensteuer und Smart Return.

Eintrag 12.04.2019: Mir wurden nun auch noch der fehlende Rest von Cardelmar für Flughafensteuer und Smart Return überwiesen.

 

Fazit:

1. Prüft vor dem Buchen wirklich jedes Kleingedruckte. Nehmt lieber den teureren Anbieter. Das ist den Stress im Urlaub und nachher nicht werden.

2. Lasst Euch am Schalter keine Zusatzversicherungen aufschwatzen, wenn ihr das Premiumpaket ohne SB habt..

3. Bevor Ihr die Pin Eurer Kreditkarte eingebt, lasst Euch die Details des Betrages erläutern. (Hoffe die drucken vorab die Detailaufstellung schon aus, da dort auch Eure Unterschrift mit ausgedruckt wird, die ihr erst später ins Terminal geben müsst.)

4. Lasst Euch alle Schäden am Auto eintragen. Nehmt Euch die Zeit und fahrt das Auto ins Freie, so dass Ihr alles im Licht seht.

5. Bei Abgabe den Tankstand bestätigen lassen.